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16. Mai 2013

Berlin Toast mit Cashew-Bananen-Füllung und Crunch-Kruste (French Toast Vegan Style nach Atilla Hildmann)


Der ein oder andere hat es via Instagram schon mitbekommen, dass ich mir das Kochbuch „Vegan for Fit“ von Atilla Hildmann gekauft habe. Und entgegen vieler Meinungen habe ich es mir tatsächlich wegen der Rezepte und nicht wegen der vielen (!) recht freizügigen Bilder von Atilla gekauft.

Mir geht es nicht darum, plötzlich vegan oder vegetarisch zu werden, das würde nicht funktionieren. Dafür esse ich viel zu gern Fleisch, sterbe für Sucuk und BRAUCHE an manchen Tagen einfach ein Steak. Aber ich wollte es gerne mal ausprobieren und schauen, was an der Propaganda von gesunder, ausgewogener und veganer Ernährung dran ist.

Tatsächlich ist es ja so -das kann ich nachvollziehen- dass der menschliche Körper nicht für den Verzehr von tierischen Produkten geschaffen ist. Milch ist die Nahrung der Babys von milchgebenden Wesen. So war es jedenfalls mal von der Natur gedacht. Und deswegen vertragen Menschen Milchprodukte eigentlich nicht. Die Evolution war aber so tricky und hat im Laufe der Zeit das Ganze so hingebogen, dass mittlerweile eben doch viele Milchprodukte zu sich nehmen können. Der Körper hat sich angepasst und viele sind nun in der Lage, Milchzucker also Laktose aufzuspalten in Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker). Und die beiden getrennt sind einfacher zu verdauen als zusammen. (Quelle: "Rangas Welt" von Ranga Yogeshwar, den ich im Übrigen viel lieber leicht bekleidet sehen würde als Atilla.)

Da es im Netz schon genug Rezensionen des Buches (und Meinungen zu Atilla) gibt, möchte ich mich nicht weiter darüber auslassen. Ich möchte nur sagen, dass ich die vegane Ernährungsweise mittlerweile sehr schätze und froh bin, dieses Experiment gewagt zu haben bzw. ich bin ja noch mittendrin. Das, was man aus veganen Zutaten alles kochen kann, ist beachtlich und schmeckt auch noch ganz hervorragend. Jedenfalls gibt es in diesem Buch kaum ein Rezept (von denen, die ich bereits probiert habe), welches nicht geschmeckt hat. Aber bisher unangefochten auf Platz 1 befindet sich das hier:


Atilla nennt es Berlin-Toast. Es ist nämlich seine vegane Art von French Toast und ihr wisst, wie sehr ich French Toast liebe, oder?

Das hier hat sich binnen kürzester Zeit zu meinem Lieblings-Wochenend-Frühstück gemausert. 

Und ich lege es euch hiermit ans Herz und verrate, wie es für 2 gemacht wird: 

Für das Toast:
60g Cashewmus
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 EL Agavendicksaft
4 dünne Scheiben Vollkornbrot
1 Banane, in Scheiben geschnitten

für die Crunch-Kruste
60g Vollkornmehl
105ml Sojamilch
30g Agavendicksaft
1 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlener Zimt
30g Cornflakes
10g gepopptes Amaranth
5 EL mildes Rapsöl

Außerdem:
Früchte nach Belieben

(Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten)

Cashewmus mit Vanille, Salz und Agavendicksaft cremig rühren und die Brotscheiben damit bestreichen. Die Banane auf zwei Brotscheiben verteilen. Jeweils mit einer weiteren Brotscheibe zusammenklappen und etwas andrücken.

Für die Kruste mit einem Schneebesen Mehl, Sojamilch, Agavendicksaft, Vanille, Salz und Zimt verrühren, in einen tiefen Teller geben und mit dem Amaranth mischen.

Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Toasts durch die Mehlteig ziehen und dann in der Cornflakes-Amaranth-Mischung wenden. Toasts bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Min. braten. Auch die schmalen Seiten kurz anbraten, indem die Toasts hochkant gestellt werden. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen und etwas abtupfen.

Mit Früchten servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen! 


8. Mai 2013

Auslosung des Gewinnspiels


Kommen wir heute mal, mit einer Verspätung von schätzungsweise 4456 Jahren zur Auflösung des Gewinnspiels.

Ich wollte von Euch wissen, wer Eurer Lieblingsfernsehköchin / -koch ist und warum. Da waren einige sehr interessante Antworten dabei, welche ich Euch kurz zusammenfassen möchte:

„Gewonnen“ hat Jamie Oliver. Von 32 Nennungen hat er ganze 6 Stimmen bekommen und ist damit unangefochten auf Nr. 1 der beliebtesten Fernsehköche der RaEdU-Fernsehkochcharts!!! Congrats my dear, danke mir später. 
Auf Platz 2 hat es Alexander Herrmann geschafft und Platz 3 belegt Nelson Müller.

Es wurden außerdem genannt:

Der Alfons Schuhbeck, der meine Leser spaltet wie sonst nix. Zum einen wird er gern gesehen, da seine Rezepte gesund und nicht zu hip sind und gut nachkochbar. Zum anderen hat er sich aber, und da stimme ich zu, so dermaßen meilenweit ins Aus katapultiert, weil er angefangen hat, sich zu prostituieren Werbung für diese Fastfood-Kette zu machen. Kann man so jemanden als (Gourmet-)Koch noch ernstnehmen? Was ist das bitte für eine Nummer? Braucht der so dringend Kohle? Oder hat er einfach gar keinen Anspruch mehr an sich selbst als Spitzenkoch? Was auch immer ihn zu dieser Tat bewogen hat, es war eine Scheiß Idee.

Johann Lafer, weil er bodenständig ist, allerdings kommt das Gequatsche mit Horst Lichter im TV nicht bei allen so gut an.

Cornelia Poletto. Zu Ihr halte ich ja immer ganz besonders, nachdem meine WFFV siedamals so verteufelt hat. Sie wird als unaufgeregt und mit guten und gelingsicheren Rezepten beschrieben.

Nelson Müller, der Bronze-Medaille-Träger. Ihn finden alle sehr sympathisch und bodenständig mit guten und verständlichen Rezepten.

Kolja Kleeberg wurde von Frau Schlotti genannt. Er sei ein sehr sympathischer Zeitgenosse, was sie selbstpersönlich bestätigen kann.

Alexander Herrmann, Silbermedaille: Er wurde in aller erster Linie wegen seines schnieken Aussehens genannt. Was habe ich nur für oberflächliche Leserinnen. Tzststs. Aber er ist nicht nur hübsch, sondern auch sympathisch, unterhaltsam, hat eine tolle (fränkische) Art und AUFPASSEN: er kann gut kochen. Traummann, was?!

Enie vande Meiklokjes (die in Wirklichkeit Doreen Grochowski heißt) wurde auch genannt, weil sie anscheinend mal eine Backshow hatte. Die Show kenne ich leider nicht, klingt aber irgendwie sehr….rosa! Muss ich unbedingt mal googeln.

Stefan Marquart staubte auch ein zwei Stimmen ab. In allererster Linie wegen seines Unterhaltungswertes. Ja, ich mag den auch irgendwie.

Sarah Wiener hat auch Stimmen bekommen. Die Begründung war toll: „Sie nervt einfach nicht.“ Word!

Dann kommt da noch der Steffen Henssler, bei dem ich persönlich leider ein wenig Fremdscham entwickele, wenn ich sehe, dass er Comedy macht. Grundsätzlich finde ich, sollten Köche nur kochen und vielleicht mal ein Kochbuch schreiben. Comedy sollten sie nicht machen. Aber dennoch hat er u.a. gerade eben deswegen Stimmen bekommen.

Dann kommt noch das „Butterflöckchen“ Horst Lichter. Auch er macht Shows und hat ergo bei vielen einen hohen Unterhaltungswert.

Eine Stimme bekommt auch Jim Jimson, ein wirklich begnadeter Koch, der seinesgleichen sucht. 

Eine Stimme konnte auch Alfred Biolek einheimsen, will er für meine Leserin der Urvater der TV-Köche ist. Ja, hat sie recht.

Die Namen Rainer Sass und Vincent Klink fielen wegen Ihrer Authenzitität und tollen Persönlichkeit.

Tim Mälzer wurde zu meinem Erstaunen gar nicht mal so häufig genannt. Dabei finde ich den auch so herrlich unkompliziert und authentisch. Genauso wie seine Rezepte, wie hier oder hier.

Und zu guter letzte dürfen Lea Linster und Björn Freitag nicht unerwähnt bleiben. Die wurden nämlich auch genannt.

Der Gewinner Jamie Oliver wurde gewählt, weil er mit Begeisterung kocht und gute Ideen hat, die man gut nachmachen kann. Habe ich hier auch schon mal bewiesen. 

Soo, jetzt ist es soweit, jetzt lose ich aus. 



spannend, spannend


Ruthie!
So fertig.

Gewonnen hat also Ruthie! Herzlichen Glückwunsch. Du gewinnst das tolle Kochbuch von Markus Lanz. Eine Mail an Dich ist unterwegs!!

Danke an alle, die mitgemacht haben! Danke auch für Eure Geduld mit der Auslosung!

Bis bald, Eure
AD



3. Mai 2013

Freitagsfüller #4

Man, man, man..wie schnell die Zeit vergeht, wenn man zu tun hat. Ich habe aber grad 'ne Minute Luft und mir fällt nichts besseres ein, als den Freitagsfüller zu machen. Höre ich da etwa Stimmen, die sagen: "Ey, anstatt den Scheiß auszufüllen, der eh keinen interessiert, lose lieber das Gewinnspiel aus!!" Ja, ich weiß..mea culpa. Mache ich, sobald ich mehr als nur eine Minute Zeit (und frisch lackierte Fingernägel) habe. Ne, ok...ich mach's am WE, versprochen. 

Aber jetzt hier erstmal, obacht: 

1. Manchmal bin ich unglaublich neidisch auf all die Menschen, die tagsüber, während ich im Büro sitze, in aller Seelenruhe in der Duisburger Fußgängerzone spazieren gehen, Eis essen, mit Kippe in der Fresse ihre 6 Kinder spazieren schieben, Im Café sitzen und die Sonne genießen. Und ich muss mir das bei jedem Blick nach draußen mit ansehen. 

Fies, oder?
2. Ich habe Urlaubspläne, die zum Teil schon konkret und zum Teil noch unkonkret sind. Zum einen werde ich mit meiner Familie im Juni für einige Tage nach Mersin fliegen. Der beste Ehemann von allen hat dankend abgelehnt, nachdem ihm das letzte Mal ein wenig..sagen wir mal..unwohl war. Und zum anderen möchte ich eigentlich sooo so so gerne wieder in die USA, aber das Ganze ist so scheiße teuer, dass es wahrscheinlich nicht klappen wird. Mal sehen, was da noch geht.

3. Irgendwas ist schief gegangen, wenn ich mir meine Augenbrauen ansehe. Beim zupfen meine ich. Augenbrauenstift sei dank fällt das nicht so auf. 

4. Seit ich viel trinke, muss ich öfter auf's Klo.

5. Heute musste ich wieder ganz besonders häufig.

6. Der beste Ehemann von allen zwingt mich, die Champions League 2013 zu schauen. Natürlich nur indirekt, da wir nur einen Fernseher haben und während der CL ich leider wenig zu melden hab. (Natürlich nur, was das TV-Programm angeht.) Ich schau es aber ganz gerne, denn es ist die reinste Freude, ihn dabei zu beobachten. Da könnte man die verschiedensten Sozialstudien an ihm machen. Wirklich toll!

7. Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf einen chilligen Abend mit meinem Mann und Game of Thrones (Whoa, tolle Serie! Warum hat mir das bisher keiner gesagt??!), morgen habe ich feiern mit den Mädels geplant und Sonntag möchte ich brunchen gehen. Weiß jemand, wo man das in Düsseldorf besonders gut kann?

Grün war vorgegeben, schwarz stammt von mir und den Freitagsfüller gibt es hier.
Habt ein schönes Wochenende!


4. April 2013

Türkischer Möhrensalat


Ich koche gerne, ja, aber ich bin jetzt echt keine besondere Granate (in der Küche) und daher auch immer noch auf Hilfe in Form von Rezepten und Büchern und Internet usw. angewiesen. Oder auf die meiner Eltern. Die können gut kochen. Und die helfen mir auch schon mal aus der Scheiße, wenn ich mir vorgenommen habe, für Gäste beispielsweise türkisch zu kochen.

So auch neulich an meinem Geburtstag. Der Plan war ein türkisches Buffet, weil ich weiß, dass alle immer insgeheim hoffen, dass es etwas türkisches gibt. (Das ist nämlich sehr lecker). Ich will die Erwartungen natürlich nicht enttäuschen und meinen exzellenten Ruf als (türkische) Köchin weiterhin behalten, daher habe ich mal wieder großkotzig angekündigt, dass es was türkisches gibt. (Daran muss ich arbeiten, das wird irgendwann böse enden.)

Da haben meine Eltern eben kurz die Reise in den Pott angetreten. Und heraus kam unter anderem dies:


Das war richtig, richtig, riiiichtig lecker und hielt sich noch lange im Kühlschrank, so dass die nächsten Tage nicht nur ich noch etwas von diesem herrlich knoblauchlastigem Salat hatte, sondern auch meine Kollegen. (Einzelbüro ftw! Fenster öffnen nicht vergessen!)

Und wenn Ihr euch auch den Ruf einer perfekten türkischen Köchin erschleichen wollt, probiert das mal und zwar so:

etwa 500g Möhren, geschält und geraspelt
ein wenig Fett
etwa 500 - 750g 3,5%iger türkischer Yoghurt
2-3 Zehen Knoblauch, gepresst
ca. 200g Walnüsse, gehackt
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Fett in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenraspel darin weich garen, abkühlen lassen.

Derweil Joghurt mit dem Knoblauch cremig rühren.

Knoblauchjoghurt, Möhren und die Walnüsse zusammenbringen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aufpassen! Suchtgefahr. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

2. April 2013

EDIT zum Gewinnspiel

Ja, es gibt auch Leute ohne Facebook, das hab ich nicht bedacht. Ich bin schon so facebook-versaut, ich sollte 'ne Woche ins Kloster, um mal wieder runterzukommen.

Für alle, die kein FB haben, daran soll es ja jetzt nicht scheitern: Schreibt mir doch einfach einen Kommentar unter den gewinnspiel-Post und beantwortet die Frage nach euren Lieblings-Fernsehkoch/köchin. 

:-)

So viele seid Ihr schon? Ich werd' bekloppt! Das schreit nach .. nach .. nach Geschenken!!

Neulich erst die 200.000 Seitenaufrufe geknackt und jetzt schon 250 "Fans" auf Facebook. Dazu fast 300 bei GFC und fast 200 bei Bloglovin. Das sind tolle Zahlen für so eine faule Socke wie mich, die ihren Blog zwischendurch mal total stiefmütterlich behandelt. (Aus Gründen!) Daher ein großes DANKE! 

Und weil ich das wirklich toll finde und anderen gerne eine Freude mache, gibt es deswegen heute auch etwas zu gewinnen.

Nämlich das:
Das Kochbuch des schnieken Herrn Lanz mit den besten Rezepten aus seiner Kochshow. Läuft die überhaupt noch? Keine Ahnung. Egal. Das Kochbuch ist toll und ich würde euch sagen, wenn dem nicht so wäre, denn ich verschenke nur Sachen, die ich auch selber gut finde. Weder Markus noch das ZDF noch sonstwer bezahlt mich dafür, dass ich das sage, denn ich habe das Buch selbst für Euch gekauft. Nix Sponsoring oder so. Das muss man ja heutzutage immer erwähnen. 

Und wie man das Buch des schnieken Herrn Lanz gewinnen kann, ist ganz einfach:

Seid (oder werdet) Fan meiner Page und schreibt mir als Kommentar unter den Facebook-Post, wer Euer  Lieblingsfernsehkoch/köchin ist und warum. 

Das Gewinnspiel läuft bis zum 09.04.2013, 23.56h und die Auslosung findet kurz danach statt. Der Gewinner/die Gewinnerin wird per PN auf Facebook benachrichtigt und erklärt sich damit einverstanden, auf Facebook und / oder dem Blog genannt zu werden. (Vorname + 1. Buchstabe Nachname). 

Genug geschwätzt, ich drücke Euch jetzt ganz fest die Daumen und wünsche eine entspannte Sommerzeit, auch wenn die hier voll einen auf Winter macht. (Woran merkt man, dass man alt wird? Wenn man 2 Wochen braucht, um sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen!!)

Eure AD

EDIT zum Gewinnspiel:

Ja, es gibt auch Leute ohne Facebook, das hab ich nicht bedacht. Ich bin schon so facebook-versaut, ich sollte 'ne Woche ins Kloster, um mal wieder runterzukommen.

Für alle, die kein FB haben, daran soll es ja jetzt nicht scheitern: Schreibt mir doch einfach einen Kommentar unter diesen Blogpost und beantwortet die Frage nach euren Lieblings-Fernsehkoch/köchin. 

30. März 2013

meet, greet & eat - ein Bloggerevent in der schönsten Stadt der Welt

An einem trüben Sonntag im Februar hat Christina zu einem "meet /greet und eat" (oh ja und vor allem eat) in das Nikko Hotel in der schönsten Stadt der Welt (und das ist nicht Kölle, nicht Hamburg und Nurcan, so leid es mir tut, schon mal gar nicht Wuppertal) nach Düsseldorf eingeladen. Christina arbeitet dort im Bereich Social Media (Hut ab, Nikko, so fortschrittlich sind nicht viel Hotels) und betreibt selber den foodblog "feines gemüse". Als ich die Einladung erhielt und gefragt wurde, ob ich Lust hätte, habe ich sofort zugesagt. Nicht nur, weil es meine erste Einladung als Bloggerin war, sondern weil ich mich naturgemäß sehr für die Hotelerie und erst recht für die in Düsseldorf interessiere. Außerdem war ich ziemlich neugierig auf all die anderen foodblogger-Kolleginnen, die kommen würden.

Mit dabei waren:

Maja von moey's kitchen
Maren von (rh)eintopf
Anne von Anne loves food
und Carmen und Anna vom METRO Genussblog

Angekommen im Hotel wurden wir von Christina und Oliver Büscher dem Director of Sales und Marketing direkt mit zwei Starten begrüßt, die schon echt krass lecker waren. (Ich sage nur Wagyu-Rind). 

Christina (feines gemuese und social media Manager) und Oliver Büscher (DOSM)

 

Nach kurzen Kennenlern-Gesprächen ging es zu einer Hausführung, auf die ich schon sehr neugierig war. Ich kenne viele Hotels in Düsseldorf, aber das Nikko war bisher immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Mir war gar nicht bewusst, dass das Haus so groß ist. Es hat neben seinen Zimmern in verschiedenen Kategorien mehrere Banketträume inkl. einem tollen, großen Saal und einen großen Spa-Bereich, der im übrigen nicht nur von Hotelgästen genutzt wird. Auch normalsterbliche können und sollen das Spa-Angebot nutzen. Das Haus ist japanischen Ursprungs, liegt auf der Immermannstraße, inmitten der größten Japan-Community Europas und kommt dementsprechend sehr asiatisch-puristisch-modern daher. Hat mir sehr gut gefallen.




Nach der Hausführung ging es in den Bankettbereich, wo der Chefpattisier Albert Nitz auf uns wartete. Er hatte einen kleinen Exkurs in die Welt des Marzipan-Modellierens geplant und zeigte uns wie man eine Rose und ein Osterhäschen modelliert. Hier schaut mal, was für ein Naturalent in mir schlummert:


Kuchen, es gab auch Kuchen: 


Das Nikko hat eine eigene Patisserie und backt die Kuchen nicht nur für seine Hausgäste sondern auch zum Verkauf. Die Starter waren noch nicht ganz verdaut und es erwartete uns ja noch ein Abendessen, daher haben wir erstmal auf den Verzehr dieser Köstlichkeiten verzichtet und haben am Ende des Tages ein Care-Paket mit nach Hause bekommen. Ich greife jetzt mal vorweg und erzähle euch, dass diese Kuchen so so so viel besser waren als alles, was ich bisher an Kuchen gegessen habe! Echt jetzt. Also, Ihr Düsseldorfer, bevor ihr das nächste Mal Sonntags mit Omma zum Heinemann sprintet, denkt mal ernsthaft drüber nach, im Nikko vorbeizuschauen. Ernsthaft.

Als nächster Punkt war das Abendessen geplant. Dazu gingen wir ins  hauseigene japanische Restaurant Benkay, wo uns authentische Japan-Küche an den Rand der kulinarischen Aufnahmefähigkeit bringen sollte. 


Das Restaurant ist großartig! Ich wiederhole mich ungern, aber ich sag nur Wagyu-Rind! Und Teppanyaki! Und Live-Cooking am Teppanyaki! Und Sushi! Großartig!


Nachfolgend eine kleine Auswahl des gefühlt 20-Gänge-Menüs, beginnend mit Sushi..


Es ging weiter mit Hummer, Jakobsmuscheln, Lachs und Kabeljau..



Miso-Suppe..


Und das Wagyu-Rind!


Whoa!

Als Nachtisch und als ob wir nicht schon genug gegessen hätten, gab es auch noch eine gigantische Portion Crêpe mit Match-Eis und einer Azukibohnencreme. Fantastisch.



Unser Menü findet man auch auf der Speisekarte. Es ist mit ca. 130,00 € nicht das günstigste, aber das interessiert den gemeinen Düsseldorfer ja wenig… Es war alles in allem eine Erfahrung, die mir nachhaltig im Erinnerung geblieben ist und ich plane insgeheim schon den nächsten Besuch im Benkay.

Vielen lieben Dank an Christina und das gesamte Nikko-Hotel-Team, welches uns so toll aufgenommen und so königlich bewirtet hat.

Hier seht Ihr nochmal alle glücklichen beieinander, nur Christina, die fehlt leider. Das nächste mal passen wir besser auf!

Carmen und Anna (METRO Genussblog), moi, Maja (moey's kitchen), Albert Nitz - Tortenkönig, Anne (anne loves food) und Maren ((rh)eintopf)
Wer Lust hat, kann sich mal die Berichte der anderen Mädels ansehen, die waren nämlich etwas schneller als ich. *Shame on me*


Habt noch ein tolles Oster-Wochenende und macht Euch warme Gedanken, wenn es schon nicht mit dem warmen Wetter klappt. 

Eure Armagan (aka AD)