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10. Juli 2014

Käse-Lauch-Suppe

Wenn der deutsche Sommer hier einen auf Herbst macht, dann ist es vollkommen in Ordnung, wenn man anfängt, Sachen zu kochen, die im Sommer eigentlich nichts verloren haben. So wie eine Käse-Lauch-Suppe zum Beispiel. 


Gut, es ist jetzt keine Suppe mit einem besonders edlen Ruf, aber - und ich glaube dies kann keiner bestreiten - sie schmeckt einfach extrem gut. Besonders an Tagen, an denen das Wetter nichts außer Regen und Wolken und Grau und Kalt bereithält. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere unter Euch jetzt heimlich den Wunsch verspürt, mal wieder eine Käse-Lauch-Suppe zu essen. Gebt es zu!! (Dass sich das Wetter jetzt so langsam wieder bessert, ist dabei total nebensächlich.)

Zudem ist sie sehr schnell gemacht, was meinem plötzlichen Heißhunger darauf sehr gelegen kam. Man braucht nur wenige Zutaten und sie schmeckt trotzdem. Sie lässt sich natürlich auch gut einen Tag vorher kochen und wird nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch einen Ticken besser. 

Mit knusprigem Baguette oder frischem Brot ist es nicht nur eine Partysuppe, sondern tollstes Comfortfood. Hach...

Und so schnell kocht man einen Pott Käse-Lauch-Suppe, hier die pure Variante mit Hack aber sonst ohne SchnickSchnack:

500g Hackfleisch
2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten
1 Zwiebel, gehackt
1L Rinderbrühe
400g Schmelzkäse
Öl
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Öl in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebel anbraten. 

Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Lauch dazugeben, einige Minuten mitbraten und anschließend mit der Brühe auffüllen, bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. 

Schmelzkäse einrühren, weitere 15 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

7. Juli 2014

Blaubeer-Muffins

Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich denke, wenn es einen Klassiker in der Welt der Muffins gibt, dann sind es Blaubeer-Muffins. Und ich bin mir zwar wieder nicht sicher, aber ich denke, wenn es etwas ziemlich langweiliges in der Welt der Muffins gibt, dann sind es Blaubeer-Muffins. Oder? Jedenfalls überkam mich dieser Gedanke beim Backen. Und ich dachte währenddessen auch, Muffins an sich sind ja auch echt meeega-langweilig, wenn, dann müssen es doch eigentlich Cupcakes sein. (Das sind die mit den tollen Kreationen obendrauf.) Wen bitte soll ich jetzt mit diesen öden Blaubeer-Dingern beeindrucken? Ich habe sie trotzdem gebacken, weil ich gerade alle Zutaten da hatte und seitdem ich nicht mehr arbeiten darf, täglich vor Langeweile beinahe umkomme! Ich hätte nie gedacht, das mal zu sagen, aber ich vermisse  es, arbeiten zu gehen. Und da ich nun nicht mehr ganz so ans Bett gefesselt bin, wie noch vor einigen Wochen, stelle ich mich halt ab und zu in die Küche und wurschtele so vor mich hin. Meistens kommt nichts vorzeigbares bei rum, aber manchmal sind dann doch so kleine Überraschungen dabei, wie eben diese Blaubeer-Muffins, die trotz oder vielleicht sogar gerade wegen ihres etwas langweiligen Images, voll reingehauen haben. 


Ich habe sie nach einem Rezept von Cynthia Barcomi gebacken und sie sind so lecker geworden, dass  ich beschlossen haben es Euch doch zu zeigen. Sie mögen zwar nicht die innovativsten unter Ihren Kollegen sein, aber das ist egal, solange sie schmecken. Sie sind süß, aber nicht zu süß und verbunden mit der Säure der Blaubeeren und der "fluffyness", mit der sie daherkommen, perfekt für einen spontanen Nachmittagskaffee. Denn sie sind in knapp 30 Min. fix und fertig auf dem Tisch.

Und würde ich es hinbekommen, würde ich sogar noch ein fruchtig-süßes Frostig obendrauf zaubern, das würde dem ganzen den letzten Schliff verpassen, da bin ich mir sicher. Aber leider bin ich zu unbegabt für sowas. Jedenfalls sind bisher alle meine Versuche, etwas in der Richtung zu machen, grandios gescheitert.

Und das braucht ihr für 12 unscheinbare aber nicht zu unterschätzende Blaubeer-Muffins:

Zutaten A:

350g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Zutaten B:

125g Butter
135g Zucker
1/2 TL Vanillezucker
2 Eier
125ml Milch
250g Blaubeeren

(Zubereitungszeit: ca. 30 Min.)

Ofen auf 190°C vorheizen, eine Muffinform ausbuttern oder mit Muffinförmchen versehen.

Die Butter zerlassen. Mit dem Schneebesen den Zucker und den Vanillezucker unter die heiße Butter rühren, dann Eier und Milch dazugeben.

Die Zutaten A zu den Zutaten B geben, ganz leicht vermischen, dann die Blaubeeren unterheben.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen und ca. 18 Min. backen. Stichprobe nicht vergessen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

8. Juni 2014

Yoğurtlu Makarna / Bandnudeln in Joghurtsauce

Bei diesem Gericht spalten sich in meinem Umfeld ein wenig die Gemüter. Ich zum Beispiel liebe dieses Essen und wann immer ich die Möglichkeit habe, koche ich es. Mein Mann allerdings kann hiermit gar nichts anfangen. Er hat aber auch generell keine große Affinität zu Joghurt, muss ich vielleicht dazusagen. Ich hingegen habe im Laufe der Jahre eine regelrechte Obsession dazu entwickelt und esse es zu fast allem. Das ist aber auch nichts ungewöhnliches, denn Joghurt gehört ganz selbstverständlich in die türkische Küche und man findet kaum eine gedeckte Tafel, auf der nicht ein Pott steht. 


Aber nicht nur wegen des Joghurts liebe ich es, sondern auch wegen des "Toppings". Dieser besteht aus Salca, viel Minze und manchmal auch etwas Paprikapulver. Salca bekommt ihr in jedem türkischen Supermarkt. (Man unterscheidet immer zwischen Salca aus Tomaten oder Salca aus Paprika. Tomaten sind ein wenig fruchtiger, Paprika ein wenig herber. Ich nehme immer ein wenig von beidem. Wer keine Salca zur Hand hat, kann Tomatenmark nehmen.) Der Joghurt wird traditionell mit Knoblauch zubereitet, das spar ich mir aber manchmal. Je nachdem, was noch so ansteht. 

Für mich jedenfalls das ultimative Soulfood und so praktisch, weil es wirklich ganz schnell und super unkompliziert zubereitet ist. 

Vielleicht kennt ihr es ja schon, falls nicht, bitte probiert es mal.

Für 2 Personen:

Nudeln für zwei (am besten eignen sich Bandnudeln oder Farfalle)
200g 3,5%igen Joghurt
(optional: 1 kleine Knoblauchzehe, zerdrückt)
Salz
125g Butter (ok, es geht auch weniger)
1 TL Tomaten- und 1 TL Paprikasalca 
1 EL getrocknete Minze
wer mag: 1 TL Paprikapulver, edelsüß

(Zubereitungszeit 15 Min.)

Nudeln wie gehabt kochen, Joghurt mit Knoblauch und Salz abschmecken.

Kurz bevor die Pasta al dente sind in einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und das Salca, die Minze und das Paprikapulver dazugeben und alles kurz zusammen zu einer Sauce zusammenrühren.

Nudeln abgießen und im Topf mit der Joghurtsauce vermengen. 

Auf dem Teller anrichten und die Sauce rübergeben.

Viel Spaß beim Nachmachen! 

3. Juni 2014

Wassermelonen-Feta-Salat nach Nigella Lawson

Die Anikó hat mich gestern auf die Idee gebracht, mal wieder einen Blogpost zu verfassen. Da ich sowieso nicht viel machen darf momentan, dachte ich kurz nach und gab ihr schließlich recht. Ich kann nun wirklich nicht den ganzen Tag dösig auf der Couch liegen und mir eine blöde TV-Show nach der anderen reinziehen! (Meine Favorites sind übrigens ShoppingQueen und 4 Hochzeiten und 1 Traumreise, obwohl Frooooonck mir tierisch auf die Nerven geht und Guido mit seiner inflationären Präsenz im Fernsehen auch nicht mehr das ist, was er mal war. Trash-Life ftw!) 

Ich habe im Zuge dessen neulich auch einen Sender entdeckt, auf dem echt eine Kochsendung nach der anderen läuft. <3 Den Sender kannte ich vorher gar nicht, lag wohl aber auch daran, dass er bei uns auf Platz 141 ist und was muss das für ein beschissenes Fernsehprogramm gewesen sein, dass ich bis dahinten hin gezappt habe?!

Es begab sich also, dass eine lethargische AD eines schönen, sonnigen Tages bei runtergelassenen Jalousien, ungeduscht und in Joggingbuxe auf der Couch lag und sich nach Jamie, Tim, Gordon und Rachel (Rachel Khoo, <3<3<3) schließlich Nigella anschaute. Ich muss ja sagen, von allen Köchen/Innen auf der Welt, ist Nigella Lawson diejenige, bei der mir am wenigstens das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn ich Ihre Kreationen sehe. Hallo? Die trinkt Bloody Mary zum Frühstück! (Obwohl…..wenn ich ernsthaft drüber nachdenke, würde ich vielleicht auch, wenn ich dürfte… aber das ist ein anderes Thema.) Nigella zauberte an dem Tag einen Wassermelonen-Feta-Salat mit schwarzen Oliven und roten Zwiebeln und ich dachte nur: "Oh ne, nicht schon wieder so etwas abgedrehtes, was kein Mensch essen will". Dabei bin ich gar nicht so UNexperimentierfreudig, ganz im Gegenteil. Trotzdem blieb es mir anscheinend im Gedächtnis und als am Wochenende Freunde zum Grillen da waren, kramte ich dieses Rezept hervor und wagte einen Versuch. Zum Glück! Denn es war super lecker. 


Schwarze Oliven habe ich weggelassen, aber das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Der Salat  ist perfekt geeignet für warme Sommerabende, an denen es einen nach eher etwas leichtem gelüstet. Die Süße der Melone, das salzige Feta und die frische Minze sind eine so geniale Kombi, da muss man erstmal drauf kommen. 

Da habe ich Nigella ganz schön unrecht getan und werde als Entschuldigung ganz oft diesen Salat machen und hoffe, Ihr macht das auch. 

Für eine große Schüssel benötigt Ihr:

eine halbe bis ganze Wassermelone, in mundgerechte Stücke geschnitten
250g Feta, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geschält und in sehr feine Ringe geschnitten
1 Bund Petersilie, Blätter gezupft 
1 Bund Minze, sehr grob gehackt
(eine Handvoll schwarze Oliven)
Saft einer Zitrone oder Limette

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Die Zwiebel im Zitronensaft 20 Min. einlegen, um ihr die Schärfe zu entziehen.

Melone, Feta, Oliven, Petersilie und Minze vorsichtig vermengen und anschließend die Zwiebeln mit dem mittlerweile rosa verfärbtem Zitronensaft zugeben, leicht umrühren, fertig. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

15. Mai 2014

Lasagne

Das Internet sagt zu dieser Lasagne, sie sei die beste der Welt. Es gab sogar mal einen SPON-Artikel darüber. Das war auch der Grund, weswegen sie ganz schnell auf meiner to-cook-Liste gelandet ist. Auch wenn der beste Ehemann von allen mit Lasagne überhaupt gar nichts anfangen kann. Ich bin so furchtbar schnell beeinfluss- und manipulierbar, da war mir das total egal. Das war auch tatsächlich die allererste Lasagne, die ich komplett selber zubereitet habe. Und auch wenn die Zubereitung hier ein wenig zeitintensiver ist, es lohnt sich. Wenn man auf Fenchel steht. Tut man das nicht, kann man aber getrost auf normales Hackfleisch zurückgreifen. Ob dies die beste Lasagne of the World ist, tja…entscheidet selbst. Aber wie so oft bei solchen Gerichten ist es so, dass sie am nächsten Tag noch vielvielviiieeel besser schmeckt als am Tag der Zubereitung. Von mir gibt es eine dringende Nachkoch-Empfehlung und wenn man das ganze vor dem Backen einfriert, hat man bei Bedarf ganz schnell ein tolles, selbstgekochtes "Fertiggericht" auf dem Teller, ohne auf irgendwelchen blöden Tütenkram zurückgreifen zu müssen. 



Ich habe die Angaben des Originalrezeptes halbiert und konnte so eine große Auflaufform in den Ofen schieben. Das ergab zweimal Abendessen (für zwei) und einmal Büro-Mittagessen für mich. 

250g Salsiccia (ital. Bratwurst mit Fenchel), Haut entfernt und gehackt
ca. 190g mageres Hackfleisch
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
400g stückige Tomaten
350g passierte Tomaten
60ml Wasser
1 EL Zucker
1 EL frisch gehacktes Basilikum
1/2 TL Fenchelsamen
172 TL getrocknete italienische Kräuter
1 TL Salz
2 EL frisch gehackte Petersilie
5-6 Lasagneblätter
225g Ricotta
1 Ei
eine Kugel Mozzarella, in Scheiben geschnitten
75g Parmesan, gerieben
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: ca. 2,5 Stunden)

Salsiccia, Hackfleisch, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze krümelig braten. Stückige und passierte Tomaten und Wasser einrühren und mit Zucker, Basilikum, Fenchelsamen, ital. Kräutern, Salz, Pfeffer und 1 EL Petersilie würzen. Abgedeckt etwas 1,5 Std. köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Solltet Ihr Lasagneblätter haben, die vorgekocht werden müssen, wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. 

Ricotta mit Ei und der restlichen Petersilie und etwas Salz in eine Schüssel verrühren. 

Ofen auf 190°C vorheizen.

190 ml der Fleischsauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen, Lasagneblätter drauflegen und mit der Hälfte der Ricottamasse bestreichen. ein paar Mozzarella-Scheben darauf verteilen und mit etwas Parmesan bestreuen. So fortfahren bis alle Zutaten aufgebraucht sind und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Mit Alufolie bedecken (Damit die Alufolie nicht anklebt, vorher einfetten)

Im Ofen 25 Min. backen, Folie entfernen und weitere 25 Min. backen. Vor dem Servieren 15 Min. abkühlen lassen.

Solltet Ihr die Lasagne vor dem Backen eingefroren haben, müsstet Ihr die Backzeit anpassen. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

20. April 2014

Spaghetti Bolognese

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich überrascht, dass es immer noch Leute gibt, die meinen Blog aufrufen. Obwohl hier gefühlt seit Jahren nichts mehr passiert. Das liegt nicht daran, dass ich nicht will, sondern vielmehr daran, dass ich nicht kann. Der / die ein oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass im RaEdU Nachwuchs erwartet wird und das genau ist der Grund. Unglücklicherweise läuft die Zeit bis zur Geburt nicht so wie geplant und der Kleine hat anscheinend jetzt schon großen Spaß daran, unter Beweis zu stellen, wer hier der Boss ist. :-) 

War es anfangs die ständige Übelkeit gepaart mit Müdigkeit und extremster Geruchsempfindlichkeit, ist es nun die Tatsache, dass ich bis auf Weiteres strikte Bettruhe verordnet bekommen habe und deswegen nicht kochen kann. Ehrlich gesagt ist das einzige, was noch erlaubt ist, auf's Klo zu gehen und zu duschen. Letzteres aber auch nur, wenn es sein muss. Puuh, harte Zeiten, sag ich Euch. Wenn das hier überstanden ist, werde ich Marathon-Läuferin, glaube ich. So eine Zwangs-Bettruhe ist mit das schlimmste, was man mir antun konnte. Paradoxerweise hätte ich ja jetzt endlich mal die Zeit, mich ein wenig um den Blog zu kümmern…  

Zwei Rezepte habe ich aber noch in der Pipeline und werde beide nach und nach raushauen. Danach wird es vermutlich wieder ein wenig stiller hier. Aber ich komme wieder, ganz sicher. Und dann hab ich auch endlich die Küchenhilfe, die ich mir immer gewünscht habe. ;-)

Zur Spaghetti Bolognese: Ich koche sie regelmäßig und esse sie sehr sehr gern. Sie ist schnell gemacht und damit perfekt für den Feierabend oder wenn einen der Heißhunger auf so etwas befällt, man aber keine Lust hat, stundenlang Sauce einzukochen. Manchmal muss es eben schnell gehen. Dieses Gericht ist jedenfalls schon lange auf meiner / unserer Soulfood-Liste, so dass es höchste Zeit wurde, ihm einen Post zu widmen und während ich diese Zeilen hier tippe, könnte ich auch schon wieder….aber probiert selbst!


Kein besonders gutes Bild für ein besonders leckeres Gericht, aber jeder weiß, was ich meine, daher kommt hier das Rezept für 4:

1 Zwiebel, geschält und gehackt
1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
wer mag: 75g durchwachsener Speck, gewürfelt
1 Möhre, geschält und gewürfelt
1/2 Stange Staudensellerie, geputzt und gewürfelt
400g Rinderhack
100 ml Rotwein
100 ml Milch
1 TL frisch gehackter Oregano
400g gehackte Tomaten aus der Dose
1 EL Zucker
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Spaghetti, al dente gekocht
50g frisch geriebener Parmesan

(Zubereitungszeit: 45 Min) 

2 EL Olivenöl erhitzen und den Speck darin auslassen. Erst das Gemüse dann das Hackfleisch zugeben und unter Rühren gut anbraten.

Rotwein angießen und die Mischung köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Milch unterrühren und die Sauce sämig einkochen.

Oregano, Tomaten und Zucker in die Sauce rühren und etwa 30 Min. bei geringer Hitze sanft kochen lassen. 

Mit Spaghetti und geriebenem Parmesan servieren. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

27. Januar 2014

2013 - ein Jahresrückblick

Tradition ist Tradition ist Tradition und ob es nun schon Ende Januar ist oder Anfang Januar oder Ende Dezember, ist doch total egal.

Vorherrschendes Gefühl für 2014?
Nachdem 2013 meine Erwartungen ja nicht wirklich erfüllt hat, (was nicht heißen soll, dass das Jahr nicht gut war, aber es war eben nicht so awesome, wie ich es mir gewünscht hätte) erwarte ich von 2014 natürlich sehr viel. Ich mag zwar keine geraden Zahlen und die 14 finde ich besonders ätzend, aber wenn ich eines gelernt habe in 13, dann, dass man nie mit Vorurteilen in eine Sache gehen sollte. Somit ist Neugier und Positivity mein vorherrschendes Gefühl für 2014.

2013 zum ersten Mal getan?

2013 leider gar nicht getan?
Den Blog hegen und pflegen wie ein eigenes Baby, das war der Vorsatz für 2013. Was daraus geworden ist, sehr ihr ja selbst. Aber was soll’s. Es gibt auch noch ein Leben außerhalb des Internets, jawoll! Und das macht sogar großen Spaß! Daher sehe ich das mittlerweile ziemlich gechillt. Ich habe leider auch keine Zeit, mich täglich in die Küche zu stellen und zu kochen und wenn ich ganz ehrlich bin auch keine Lust. Ich bin eher so der Typ „Nudeln“ und weniger der Typ „Pasta mit … und … à la … an … auf …“, wenn Ihr versteht, was ich meine. Daher blogge ich, wenn ich was zu bloggen habe und halte die Fresse bin still, wenn es nichts zu berichten gibt. Nichts desto trotz ist der Blog mein Baby und nichts desto trotz nehme ich mir vor, hier wieder etwas kreativer zu werden. Einverstanden?

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Eine neue Brille gekauft. Schöner als die letzte, sieht mit Gläsern in meiner Stärke trotzdem bescheuert aus. Zum Glück gibt es Kontaktlinsen.

Wort des Jahres?
BrilleAugenKontaktlinenNeuTeuerWarumZurHölleZahltDieKrankenkasseNichtsDazu?

Zugenommen oder abgenommen?
Mal so, mal so, aber nie ideal. Ihr kennt das.

Stadt des Jahres?
Tokyo. Ich war zwar noch nie da, aber Geschichten eines meiner liebsten Autoren -Haruki Murakami- spielen meist dort, so dass ich uuuunbedingt mal da hin will.

Alkoholexzesse?
Ich erinnere mich an einen besonderen an Halloween und das war großartig! (Danke E., danke M. <3)

Davon gekotzt?
Übung macht den Meister.

Haare länger oder kürzer?
Länger. Endlich. Nie wieder lasse ich mir die Haare schneiden, erinnert mich bitte dran!

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ach, fragt nicht… Mittlerweile stehe ich bei stolzen -10,irgendwas links und -9,irgendwas rechts. Bietet irgendwer mehr? 

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger für Kram wie Klamotten, Nagellacke (okay, das vielleicht nicht), Schminke oder Urlaube, dafür mehr für Lebensmittel. 2013 habe ich bevorzugt Bio gekauft. Wobei ich weiß, dass Bio nicht immer gleich Bio ist und oftmals saisonales und regionales einkaufen besser sind. Ich habe versucht, beides unter einen Hut zu bringen und sinnvoller und bedachter zu konsumieren.

Höchste Handyrechnung?
ca. 25 EUR

Krankenhausbesuche?
0

Verliebt?
Immer wieder auf’s Neue.

Getränk des Jahres?

Essen des Jahres?
Quinoa. Irgendwann in 2013 das erste Mal verarbeitet und beschlossen, dass ich es nicht mag. Daher bleibt es bei einer einmaligen Sache.

Most called Person?
Meine Mutter

Die schönste Zeit verbracht mit? / Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit den Besten!

Song des Jahres?

CD des Jahres?
Die Auswahl fiel schwer aber letztendlich hat Chris Corner aka IamX gewonnen. „Unified Field“

Buch des Jahres?
Auch wenn ich mit dem Ende nicht ganz so zufrieden war, muss ich sagen, dass ich die 1Q84-Trilogie von Murakami grandios fand.

Film des Jahres?
Django Unchained

Konzert des Jahres?
2013 war ich für meine Verhältnisse auf recht vielen Konzerten und hätte an dieser Stelle gerne das Konzert von IamX in Köln als DAS Konzert des Jahres genannt, was es zweifelsohne gewesen wäre (merkt man, dass ich die gut finde?) Leider wurde genau das abgesagt. Das hat mich in eine tiefe Depression katapultiert, das kann ich Euch sagen, weil ich mich wirklich sehr darauf gefreut hatte! Aber gut. Ich habe es überlebt. Daher schwanke ich zwischen „Suede“ am 21.11.2013 im E-Werk in Köln und „Depeche Mode“ am 05.12.2013 in der KöPi-Arena in Oberhausen. Ich entscheide mich aber für Suede, denn YOU NEVER FORGET YOUR FIRST LOVE! <3

TV-Serie des Jahres?
Game of Thrones, wie ich Euch hier schon mal erzählte.

Erkenntnis des Jahres?
Unterschätze niemals die Vorband! Wallis Bird im Vorprogramm von Emiliana Torrini war klasse!

Drei Dinge, auf die ich hätte gut verzichten können?
Die Enttäuschung über das abgesagte IamX-Konzert. Ja, haltet mich ruhig für bekloppt. Aber ich denke, das war das schlimmste dieses Jahr. (Ich habe wirklich Glück.)

Nachbar des Jahres?
Alle, besonders die rechts und links nebenan. Wir hatten und haben nämlich ein zwei kleinere oder auch größere Renovierungsarbeiten in 2013, die jetzt nicht unbedingt total leise von statten gingen.

Beste Idee / Entscheidung des Jahres?

Schlimmstes Ereignis?
Das abgesagte Konzert, Ihr wisst schon..

Schönstes Ereignis?
Die Zeit mit meiner Familie in der Türkei. Lediglich der beste Ehemann von allen fehlte leider. Aus Gründen.

2013 war mit einem Wort?
Gut.

Und jetzt.. Hallo 2014. Du wirst awesome! Was meint Ihr?

(Hier geht's zu 2010, 2011 und 2012)