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7. Mai 2012

Türkische Spinat-Eierpfanne mit Kichererbsen

Und wieder ein Rezept aus der Schrot und Korn und wieder etwas vermeintlich türkisches, was mir noch nie zuvor so untergekommen ist. Und dann bezeichnet die Schrot und Korn das Gericht doch einfach lapidar als Spinat-Eierpfanne und erwähnt mit keinem Wort die Kichererbsen. Und hätte ich nicht noch Spinat im Kühlschrank gehabt, wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, das Rezept auszuprobieren. 


Ich war schon ganz schön mutig, das zu kochen, obwohl der beste Ehemann von allen Spinat nicht so gerne mag. Noch schlimmer als Tomaten. Am schlimmsten findet er alles, was irgendwie an Blubb-Spinat erinnert und das Gericht erschien mir am unblubbigsten und außerdem hatte ich wenig Zeit zum kochen. Daher passte das ganz gut. 

Und was bleibt? Die Erkenntnis, dass Spinat zusammen mit Kichererbsen und Ei super schmeckt und sogar Spinatgegner ohne Rumgenerve den Teller aufessen! Außerdem ein tolle Beilage oder aber auch ein  leckeres Hauptgericht, nimmt man ein Stück Brot dazu. Und Türkisch? Na, meinetwegen.

Und schnell gemacht sind 2 Portionen auch noch, deswegen wird das mein Mai-Beitrag zum Event:
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

250g Spinat, geputzt und grob kleingeschnitten
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL (oder mehr) Ajvar
100g (oder mehr) Kichererbsen, vorgegart (aus dem Glas)
2 frische Eier
Öl
Salz
Pfeffer
Muskat

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Kichererbsen gut abtropfen und mit Ajvar mischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch kurz anschwitzen, Kichererbsen und Spinat dazugeben. Unter Wenden kurz mitgaren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eier aufschlagen und vorsichtig auf den Spinat gleiten lassen. Deckel auf die Pfanne geben und Eier bei mittlerer Temperatur stocken lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

4. Mai 2012

Freitagsfüller #3

Ist mal wieder an der Zeit, finde ich.

1. Eigentlich finde ich unangemeldete Termine scheiße, nervt mich wirklich grotesk, besonders weil es meistens Leute sind, die einem etwas andrehen wollen, aber heute war eine ganz bezaubernde Dame da, die mir erstmal sagte, wie toll sie meinen Nagellack findet. Und nach einem Weilchen fachsimpeln über Lacke und deren Trocknungsdauer, Haltbarkeit, Verfügbarkeit und Auftragsweise hatte sie mein Herz erorbert. Diese Frau kann mir heute alles verkaufen, echt! <3

2. Ich wollte es nicht öffentlich zugeben, dass ich mir jeden Donnerstag GNTM reinziehe. Tu ich aber. Und ich freu' mich immer drauf. Ein bißchen die schöne Glamour-Welt der Heidi Klum und Ihrer Määäädchen. Und jeden Donnerstag der gleiche Gedanke: „Ey morgen!! Morgen fang ich wieder mit Sport an!“  Nun ja, worauf ich mit diesem Outing hinaus will ist, das im Anschluss an GNTM Red läuft. Das schaue ich dann auch noch manchmal. Und gestern wurde die Geburtstags-Party der Frau Pooth gezeigt. Und zu Geburtstagen schenkt man sich was. Okay. In dem Beitrag wurde erwähnt, dass die Alte doch tatsächlich eine Art Wunschzettel gemacht hat, worauf dann so Sachen wie Handtaschen und so zu finden waren. Sie gibt im Beitrag dann auch noch zu, dass sie ungefähr schon 600 Handtschen besitzt. Insolvenz hin oder her, dass es Frau Pooth nicht gerade schlecht geht, wissen wir ja alle. Warum bittet man dann nicht um eine Spende für irgendeinen guten Zweck anstelle sich 'nen Geburtstagswunschzettel zu machen?? Das beschäftigt mich oft grad in Gedanken.

3.  Kürzlich sah ich auf die Uhr und stellte fest, dass es schon wieder Zeit für’s Mittagessen ist. Daraufhin stellte ich fest, dass ich schon wieder nicht daran gedacht habe, mir was mit zu bringen.
4. „Song to say Goodbye“ von Placebo ist seit langer, langer Zeit mein Lieblingssong. Und immer wenn ich von bestimmten Leuten genervt bin, und das kommt nicht gerade selten vor, denke ich an die ersten Sätze des Songs und alles ist wieder easy-peasy. (Nicht nett, weiß ich selber!)
5.  Ob oben oder unten …… Leute, das ist nicht euer ernst, das fülle ich nicht aus!
6. Nachts schnell einschlafen klappt in letzter Zeit immer besser. Ich lasse einfach den besten Ehemann von allen ein wenig von den technischen Dingen seines Jobs erzählen und ruck zuck werde ich müde. :-*
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Sushi essen  bis der Notarzt kommt (mal wieder), morgen habe ich Kino geplant (ich kann gar nicht verstehen, dass es Leute gibt, die nicht gern ins Kino gehen) und Sonntag möchte ich Koffer packen, denn am Mittwoch geht es für 10 Tage in die Türkei.
Das wär's dann für heute.
(Schwarz ist vorgegeben, Grün stammt von mir und hier könnt Ihr sehen, von wem das kommt.)
Schönes Wochenende,
Eure AD

3. Mai 2012

Spiegelei mit Paprika und Croûtons

..aus der Schrot & Korn 04/12.

Manchmal kann ich es kaum erwarten, dass ein Essen aus dem Ofen kommt und dies war so ein Essen. Mir war schon beim Durchlesen des Rezeptes klar, dass das etwas ist, was sofort nachgekocht werden muss und so stand ich also kurz darauf tatsächlich ziemlich ungeduldig vor'm Backofen, um das hier rauszuholen:


Eigentlich nichts spektakuläres und gerade deshalb ein Gericht, was ich ab sofort immer und immer und immer wieder machen werde. 

Die April-Ausgabe der Schrot und Korn lief unter dem Namen "Genießen wie zu Sultans Zeiten" und man bezeichnete das hier als ein typisches Gericht der türkischen Küche. Kann ich jetzt weder bestätigen, noch verneinen. Denn geschmeckt hat es ganz wunderbar aromatisch, türkisch/orientalisch, aber gesehen hatte ich es in der Form bisher noch nie. Allein schon deshalb, weil die Türken keine Ahnung von Brotbacken haben und hier Vollkornbrot verwendet wird. Aber das heißt jetzt auch nichts, ich bin ja auch kein Denkmal der türkischen Esskultur. 

Und für zwei Personen war das allein natürlich viel zu wenig, aber mit einer Beilage, z.B. einem Salat, kommt das schon ziemlich soulfoodmäßig rüber.

2 rote Zwiebeln, in Streifen geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
2 rote Spitzpaprika, gewürfelt
3 Zweige glatte Petersilie, grob gehackt
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
4 Scheiben Vollkornbrot, in Würfel geschnitten
4 frische Eier
1 TL Paprikapulver, edelsüß

(Zubereitungszeit: 25 Min.)

Zwiebeln und Paprika in 1 EL Öl in einer Pfanne anschwitzen und anbräunen. Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute anbraten. Petersilie dazugeben, salzen und pfeffern und aus der Pfanne nehmen.

Backofen auf 160°C vorheizen.

Vollkornbrot in 3 EL Olivenöl knusprig braten.

Gemüse und Brot in eine Auflaufform geben und darauf die Eier aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen auf mittlerer Schiene so lange backen, bis die Eier gestockt sind. (ca. 12 Min.)

Währenddessen restliches Olivenöl mit dem Paprikapulver leicht erhitzen. (Das Paprikapulver darf seine Farbe nicht verändern, sonst wird es bitter). Das Paprika-Öl über die fertigen Eier träufeln, genießen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

26. April 2012

Sablés chocolat à la fleur de sel / Schokoladenkekse mit Fleur de Sel

Ich hab Euch doch via facebook von der Aktion "Post aus meiner Küche" erzählt, wisst Ihr noch? Ja, und diese Woche war es dann soweit. Gestern konnte ich endlich mein Päckchen in den Händen halten, nachdem es eine lange und trostlose Nacht in einem Paketshop verbracht hat. Bisher hat jeder Zusteller dieser Welt es geschafft, Pakete in meiner Abwesenheit bei den Nachbarn abzugeben, immer erfolgreich. Nur dieses mal nicht. Natürlich nicht. Waren ja auch schließlich Lebensmittel drin. 

So toll kam mein mein Päckchen bei mir an
Und so lecker sah der Inhalt aus
Ich hoffe, mein Päckchen kommt heile bei der Sabi an. Sollte es noch nicht da sein, Sabi..schau mal eben weg, ja?!

So liebevoll und total bezaubernd hab ich es verpackt
Ich musste nicht lange überlegen, was ich verschicke, denn seit gefühlten 845 Jahren warten diese Kekse auf meiner to cook-Liste darauf, nachgebacken zu werden. Ich habe bei der Queen of Backen, Mund wässrig machen und die geilsten Fotos schießen, nämlich Steph abguckt und diese zum Niederknien schmeckenden Kekse nachgebacken. Großartig, wie ich finde. Total abgefahren, dieser salzige Schokoteig. Probiert es unbedingt aus.


Und so werde ich Sie wohl noch ein bis zweihundertdreiundfünzig mal nachbacken müssen:

175g Mehl
30g guter Kakao
5g Natron
150g sehr weiche Butter
120g Rohrzucker
50g Puderzucker
5g Fleur de Sel
Mark einer Vanilleschote
150g dunkle Schokolade (70%) oder gute dunkle Kuvertüre

(Zubereitungszeit: 45 Min. + 2 Std. Kühlen)

Die Schokolade sehr fein reiben. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Natron vermischen und mehrmals sieben, bis eine ganz feine Mischung entsteht. Butter. Rohrzucker, Puderzucker, Vanillemark und die geriebene Schoki vermischen. Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen. (Nur so wenig wie möglich und so viel wie nötig, damit die Kekse schön mürbe werden). Zuletzt das Fleur de Sel untermischen.

Nun aus dem Teig eine Rolle mit ca. 4 cm Durchmesser formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Std. im Kühlschrank kalt stellen.

Vor der Weiterverarbeitung die Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 15 Min. Zimmertemperatur annehmen lassen. Backofen auf 180°C vorheizen.

Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 8 Min. backen. Komplett auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

17. April 2012

Pasta mit Bärlauch-Tomatensauce nach Jamie Oliver

Zu aller erst: Warum zur Hölle ist Bärlauch so teuer? Das Kraut soll laut Jamie an jedem x-beliebigen Waldesrand gedeihen und dann zahl ich hier mal locker 1,30 € für 15g???

Ich habe dank der Sweethearts von NKFOM ein Jahresabo des Jamie-Magazins gewonnen und in der letzten Ausgabe lachte mich die Pasta in Bärlauchsauce total an, auch wenn kein Bild dabei war. Eigentlich überlese ich Rezepte ohne Bild direkt, aber bei diesem bin ich doch hängengeblieben. Was ich aber überlesen habe ist, dass das Rezept im Heft für 1 Person ist. Das darauffolgende Rezept ist wieder für 4-6 Personen. Und dann gibt es wieder welche für 2 Personen. Man Jamie...wat soll dat denn? So stand ich also abends in der Küche mit 60g arschteurem Bärlauch und sehe, dass das zuwenig für 2 Portionen ist. Dann hab ich halt einfach noch ein wenig Petersilie genommen, war auch gut! Und weil das Magazin mit 'nem Bild gegeizt hat, bekommt ihr hier eins von mir:

Jamie, mit Verlinkung auf den Blog darfst du das gerne verwenden!
Ich fand die Pasta gut, wirklich gut. Aber, und da weiß ich jetzt nicht, ob es an den fehlenden 60g Bärlauch lag, verleitet es mich nicht zu Freudengesängen. Es ist ein gutes und sauschnell gemachtes Pastagericht, welchen ich bestimmt bald wieder machen werde. Allein schon deshalb, weil der beste Ehemann von allen meinte, ich dürfe das in mein Standard-Repertoire aufnehmen. Glaubt mir, das passiert nicht oft! Jamie nennt die Sauce schlicht und einfach Bärlauchsauce, ich fand Bärlauch-Tomatensauce aber wesentlich passender, denn das war es ja letztendlich auch.

Ich rede wieder zuviel...here we go, aber for TWO

1 Schuss Olivenöl
2 Schalotten, fein gehackt
120g Bärlauch  (oder eben ein Teil Petersilie), grob gehackt
300 ml passierte Tomaten (oder stückige, wie ich)
1 guter Schuss Sherry-Essig (den ich so gar nicht rausgeschmeckt habe, spart Euch also die Kohle und nehmt Balsamico)
Salz
Pfeffer
Pasta nach Belieben und Menge nach Hunger (hier Tagliatelle)
Parmesan, gerieben

(Zubereitungszeit: 20 Min.)

Olivenöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erhitzen, Schalotten 2 Min. darin andünsten, Bärlauch zugeben und solange kochen, bis er weich ist. Gelegentlich umrühren.

Tomaten und Essig zugeben und großzügig würzen. Hitze reduzieren und 10 Min. köcheln lassen.

Nudeln kochen, abtropfen lassen, in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen. Mit Parmesan bestreuen, vor den Fernseher knallen und genießen!

Und weil diese Pasta so wahnsinnig schnell und unkompliziert zubereitet ist, beschert es mir meine erste Teilnahme an folgendem Event:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Viel Spaß beim Nachmachen!

9. April 2012

Gurkensalat

Einen Blogpost zu verfassen war jetzt nicht unbedingt eines der prioritären "to do's" an diesem Osterwochenende, aber weil ich gerade vor Langeweile umkomme und S. nicht im geringsten daran denkt, mich zu entertainen, hab ich mich jetzt mal vor den Rechner gesetzt, um euch diesen Gurkensalat zu zeigen. Danach mache ich mich vielleicht an die "to do's", die ich vor morgen unbedingt noch erledigt haben will (Küchenschränke auswischen. Kühlschrank von zum Leben erwachten Kulturen befreien, Kochbücher sortieren und bügeln). Vielleicht. 


Den Salat habe ich als Beilage zu einer Tarte gemacht. Der Grund war eigentlich, dass super viele auf dem Blog landen, weil sie nach "Gurkensalat wie im Lamershof" oder "Salatdressing Lamershof" oder "Zutaten Salatdressing Lamershof" oder so ähnlich suchen. Kann ich verstehen, denn das Dressing des Salats dort ist zwar oldschool aber echt lecker, daher hier mein Versuch, dem nahezukommen. Okay, Versuch vielleicht nicht zu 100% geglückt, aber das macht nichts. Denn das Resultat dieses Dressings ist genauso lecker. Werd ich wieder machen!

Also, an alle Lamershof-Freaks da draußen und alle anderen auch, ich bleib am Ball und bis dahin probiert doch mal das hier:

1 Salatgurke, gewaschen und in sehr feine Scheiben gehobelt
1 Schalotte, fein gewürfelt
4 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

(Zubereitungszeit: 10 Min.)

Essig, Salz und Pfeffer verrühren und das das Olivenöl druntermischen. Auf die Gurkenscheiben geben und vorsichtig vermengen. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

6. April 2012

Gulasch mit herzhafter Parmesan-Biskuitrolle

Letzten Sonntag war ich wieder mit Family-Bekochen dran. Das Family-Bekochen war ursprünglich mal 'ne echt lockere Sache. Es hieß, da wir ja alle ganz gerne kochen, aber einige von uns noch nicht so die Cracks sind, könnte man ja, da man sowieso jeden Sonntag irgendwo zusammen isst, das Ganze in die heimischen Küchen verlegen und die anderen bekochen. So zu Übungszwecken. Ging alles auch anfangs ganz gut, bis der Freund meiner Schwägerin (Ihr wisst schon, der Bayer) anfing, aus dieser gemütlichen und bescheidenen Sonntags-Kocherei  eine Veranstaltung in mehreren Gängen zu machen. Der fiese Brunnenvergifter. Seitdem heißt es, alle paar Wochen tagelanges Wälzen der Kochbücher, um ein halbwegs präsentables Drei-Gang-Menü (mindestens!) auf die Beine zu stellen. Dass der Sonntag dabei so gut wie komplett in der Küche verbracht wird, ist klar.

Diesesmal habe ich mich als Vorspeise für das bereits vorgestellte Röstbrot mit Ziegenkäse und Zwiebelkonfitüre entschieden und als Hauptgericht für ein Gulasch mit einer herzhaften Parmesan-Biskuitrolle als Beilage. 


Das Rezept habe ich aus der letzten Ausgabe der Lecker. Das Gulasch und die Sauce waren ein Traum, die Parmesanrolle sehr locker leicht und fluffig und mal was komplett anderes als gewohnt. Sehr empfehlenswert und saueinfach zu machen. Schmeckte übrigens am nächsten Tag in ein wenig Fett gebraten nochmal so gut!

Als Dessert gab es Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Sahne, was ziemlich geil war! Ich muss sagen, insgesamt war es ein sehr gelungenes Dinner und hat großen Spaß gemacht, zu kochen.

Und falls Ihr jetzt auch Lust bekommen habt, sonntags Euren Lieben was leckeres zu zaubern, nur zu! Hier kommt das Rezept für 6 Personen:

Für die Rolle:

70g Butter, geschmolzen
100g Mehl
500ml Milch
7 Eier
Salz
Pfeffer
100g Parmesan am Stück, grob geraspelt
200g getr. in Öl eingelegte Tomaten, in feine Streifen geschnitten
150g Doppelrahmfrischkäse
200g Schmand

(Zubereitungszeit: ca. 45 Min. + ca. 4 Std. Wartezeit)

Backofen auf 200°C vorheizen.

Eine tiefes Backblech / Fettpfanne mit Backpapier auslegen. 

Butter schmelzen, Mehl darüberstäuben und glatt rühren. Milch einrühren, aufkochen. Herd ausschalten. 

Eier trennen. Eigelb einzeln einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Topf vom Herd nehmen.

Eiweiß in zwei Portionen steif schlagen. Erst 1/3 Eischnee und dann den Rest unterheben. Auf das Blech streichen. 1/4 des Parmesans draufstreuen. Im heißen Backofen ca 15 Min. backen. Samt Backpapier herausnehmen und abkühlen lassen.

Nicht erschrecken, wenn der Teig im Ofen hochgeht. Beim Abkühlen fällt er wieder in sich zusammen.
Für die Füllung Frischkäse, Schmand und den Rest Parmesan glattrühren, auf die abgekühlte Teigplatte streichen und mit den Tomaten bestreuen. Mit Hilfe des Backpapiers fest aufrollen, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 4 Std. kalt stellen.


Für das Gulasch:

500g Möhren, geschält, gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten
4 Zwiebeln, geschält und gewürfelt
1,3 kg Rindergulasch
Öl
Salz
Pfeffer
2 EL Mehl
400ml trockener Rotwein
1l Wasser
2 Lorbeerblätter

(Zubereitungszeit: knapp 3 Std.)

Gulasch trockentupfen.

Ein wenig Öl im Bräter erhitzen. Gulasch darin portionsweise rundherum schön braun braten (Röstaromen, Kinder, Röstaromen!) Bei der letzten Portion Zwiebel und Möhren kurz mitbraten, alles Gulasch wieder zugeben und mit 2 EL Mehl bestäuben, kurz anschwitzen. Mit Wein und Wasser ablöschen. Salzen und Pfeffern, Lorbeerblätter dazugeben, aufkochen und zugedeckt ca 2,5 Std. schmoren, bis das Gulasch leicht zerfällt.

Beim Showdown dann Ofen auf 225°C vorheizen. 

Die Parmesanrolle in ca. 12 sehr dicke Scheiben (nicht empfehlenswert, too much. Lieber in mehr dünnere Scheiben) schneiden und auf ein mit Backpapier augelegtes Blech legen. Im Ofen 10-15 Min. backen. Gulasch nochmals abschmecken.

Auf Tellern anrichten, servieren und sich freuen, dass nächsten Sonntag wieder jemand anders kochen muss.


Und mit diesem Rezept kann ich eeeendlich auch mal wieder was zu Tobias' Wochenende-Kochbasar beisteuern.

Viel Spaß beim Nachmachen!